Aktionen

Dienstag, 24. April 2012: Aktion vor dem Bundeskanzleramt

Heute haben wir uns der Aktion "Spekulation macht Nahrung unbezahlbar – Mit Essen zockt man nicht!" angeschlossen. Getragen wurde die Aktion von Attac, Weed, Oxfam, dem Südwind-Institut, Medico international und der Welthungerhilfe, die dagegen protestierten, wie Finanzinvestoren die Preise von Nahrungsmitteln beeinflussen. „Terminmärkte für Nahrungsmittel haben sich in den letzten Jahren zunehmend zum Spielfeld für Finanzinvestoren entwickelt, die Folgen der Spekulation treffen vor allem die Ärmsten“, sagt Jutta Sundermann von Attac.

Gemeinsam fordern wir die Politik auf, endlich zu handeln und preistreibende Spekulation mit Nahrungsmitteln zu stoppen. Gelegenheit dazu bietet die laufende Reform der europäischen Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID). Am morgigen Mittwoch ist im Finanzausschuss des Europäischen Parlaments der Entwurfsbericht des Abgeordneten Markus Ferber (CSU) Thema, der unter anderem für Handelsgrenzen ("Positionslimits") für Spekulanten eintritt. "Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Ferber muss sich auch in den weiteren Verhandlungen für diese Verschärfung des Gesetzes einsetzen", forderte Markus Henn von Weed. "Die Abgeordneten müssen aber über die aktuellen Vorschläge hinausgehen. Noch immer gibt es keine Vorgabe, exzessiven Spekulationen bei Rohstoffen vorzubeugend – von Verboten für bestimmte Spekulationsprodukte ganz zu schweigen."

Auch die Regierungen arbeiten im Hintergrund an der MiFID. Ebenfalls am Mittwoch tagt die Arbeitsgruppe des Rates der Finanzminister (ECOFIN). "Doch die deutsche Bundesregierung hat bislang in den Verhandlungen keine klare Position bezogen", kritisierte Frank Braßel von Oxfam. "Finanzminister Schäuble und Kanzlerin Merkel haben sich – im Gegensatz zu den Franzosen – bis heute nicht dazu bekannt, die Spekulation mit Nahrung zu begrenzen."

Unterschriftenaktion: Schäuble soll Spekulation stoppen
Um Finanzminister Schäuble zu einem deutlichen Bekenntnis zu drängen, sammeln sieben Organisationen – Attac, Weed, Oxfam, Südwind-Institut, Welthungerhilfe, Fian und Medico international – seit Ostern Unterschriften gegen Nahrungsmittelspekulation. Im Herbst sollen die gesammelten Unterschriften in einer symbolischen Aktion übergeben werden. Der Protest in Deutschland ist Teil einer europaweiten Mobilisierung gegen Nahrungsmittelspekulation: So hat ein breites internationales Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen in einer am gestrigen Montag veröffentlichten Erklärung die Regierungen und Abgeordneten in der EU aufgefordert, der Spekulation mit Nahrungsmitteln und anderen Rohstoffen im Zuge der MiFID-Reform Einhalt zu gebieten.

  • Handle fair vor dem Kanzleramt.
  • Spekulation treibt Nahrungsmittelpreise.
  • Mit Essen spielt man nicht.

Freitag, 27. Januar 2012: Demonstration vor dem Bundestag

Unser Protest vor dem Bundestag: Mit Essen spielt man nicht!

Gegenstand der heutigen 156. Bundestag-Sitzung waren u. a. folgende Anträge: SPD: Spekulation mit agrarischen Rohstoffen verhindern (17/3413).
DIE LINKE: Hunger bekämpfen - Spekulation mit Nahrungsmitteln beenden (17/4533). BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Mit Essen spielt man nicht - Spekulation mit AgrarrohstoffenAgrarrohstoffen
Agrarrohstoffe sind Rohstoffe, die aus landwirtschaftlicher Produktion stammen und für weiterführende Anwendungszwecke des Nahrungs- und Futterbereichs verwendet werden. Der Begriff Agrarrohstoffe wird von der Finanzwelt als „Soft Commodities“ bezeichnet.
eindämmen (17/5934). Vor dem Bundestag haben wir (leider als einzige Initiative / Organisation) demonstriert und von unseren Politikern gefordert: Stoppen Sie endlich die Spekulationen mit Grundnahrungs- mitteln auf Kosten der Ärmsten! Hintergrund: Alle 3 Sekunden verhungert ein Mensch auf der Erde!
 
ETWA 130 MILLIONEN KINDER UNTER FÜNF JAHREN SIND UNTERGEWICHTIG. GLEICHZEITIG WERDEN GRUNDNAHRUNGSMITTELGRUNDNAHRUNGSMITTEL
Als Grundnahrungsmittel werden die Nahrungsmittel bezeichnet, die in der jeweiligen Kultur mengenmäßig den Hauptbestandteil der Ernährung des Menschen ausmachen. Sie stellen die Grundversorgung mit Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett sicher. Zu den weltweit wichtigsten Grundnahrungsmitteln gehören Getreide wie Weizen, Reis und Mais.
IMMER TEURER, DENN SEIT JAHREN HANDELN SPEKULANTEN, BANKEN UND FONDSGESELLSCHAFTEN SELBST ODER MIT IHREN FINANZPRODUKTEN VERSTÄRKT MIT AGRARROH-STOFFEN UND TREIBEN SO DIE LEBENSMITTELPREISE MIT NACH OBEN! Damit muss endlich SCHLUSS sein!

Samstag, 22. Oktober 2011: Demonstration vor dem Brandenburger Tor

Heute haben wir uns der „Occupy Wall Street“ – Bewegung angeschlossen. „Occupy“ ist die erste globale Protestbewegung, die sich gegen die Geschäfte der globalen Geldhäuser richtet, aus unserer Sicht also auch gegen die Finanzspekulationen mit Grundnahrungsmitteln. Die Proteste haben sich von New York bis Frankfurt, von London bis Rom mittlerweile ausgeweitet. Laut einer FOCUS-Umfrage zeigen 87 Prozent der Deutschen Verständnis für die Proteste. Ein ehemaliger Investmentbanker bei Lehman Brothers: „Seit Beginn der Finanzkrise 2008 hat sich in ihrem Verhalten nicht viel verändert.“ Eine Finanzmaklerin aus London dazu: „Banken reagieren auf Anreize. Wenn Gewinne locken, handeln sie. Sie machen alle Geschäfte, die man ihnen erlaubt. Es liegt an den politischen Führungen, Banken Grenzen zu setzen. Das haben sie versäumt.“

  • Zocken verhindern!
  • Unser Protest vor dem Brandenburger Tor.
  • Hunderte gegen die Geschäfte der globalen Geldhäuser!

Montag, 27. Juni 2011: Demonstration vor dem Marie-Elisabeth-Lüders-Haus

Anhörung zum Thema Spekulationen mit agrarischen Rohstoffen verhindern.

 

Heute fand in Berlin die öffentliche Anhörung zum Thema
"Spekulationen mit agrarischen Rohstoffen verhindern",
im Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses, statt. Um dem Inhalt
der Anhörung Nachdruck zu verleihen, haben wir vor dem
Eingang den ganzen Tag über protestiert. Über den Zuspruch
unserer Initiativ haben wir uns besonders gefreut.
Details zu der Anhörung können Sie hier einsehen.
Das Protokoll finden Sie hier.

Mittwoch, 1. Juni 2011: Antwort von Bundesministerin Ilse Aigner

Wir danken Frau Aigner für die Beantwortung unserer Frage.
Zwar können wir daraus nicht ableiten, dass das ursprüngliche Ziel,
verbindliche Vereinbarungen zur Regulierung des Nahrungsmittel-Handels, erreicht wurde.
Trotzdem begrüßen wir die Haltung und das Engagement von Frau Aigner,
sich weiterhin gegen reine Spekulationen mit Grundnahrungsmitteln einzusetzen.
Ihr André Gaufer

Samstag, 28. Mai 2011: Demonstration in Berlin

Wir haben uns der Demonstration „ATOMKRAFT SCHLUSS!“ angeschlossen, um wieder auf unser Anliegen aufmerksam zu machen.

  • Start der Demonstration am Roten Rathaus.
  • Über 20.000 Teilnehmer – handle fair. mittendrin.
  • Aufforderung an die Politik: Keine Rendite auf Kosten der Ärmsten!
  • Abschlusskundgebung vor der Bundesgeschäftsstelle der CDU.

Freitag, 8. April 2011: Frage an Bundesministerin Ilse Aigner

Ilse Aigner
Unsere an die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gestellte Frage können Sie hier einsehen.
Herzlichen Dank an alle, die für unsere Frage abgestimmt haben.
Gespannt warten wir nun auf die Antwort.
Ihr André Gaufer

Sonntag, 27. Februar 2011: Karnevalsumzug in Berlin

Wir haben die Gelegenheit genutzt, um auf unser Anliegen aufmerksam zu machen.
Über das Interesse vieler Passanten an der Initiative haben wir uns besonders gefreut.

  • Über 500.000 Teilnehmer - handle fair. mittendrin.
  • handle fair. macht nachdenklich.
  • Auch die internationale Presse war vertreten.
  • Eine „STÄNDIGE VERTRETUNG“ für die Interessen der Ärmsten wäre wünschenswert.
  • Karnevalsumzug am Kurfürstendamm.
  • handle fair. gilt für alle Banken.

Samstag, 22. Januar 2011: Demonstration in Berlin

Wir haben uns der Demonstration angeschlossen und sind am Samstag in Berlin mit auf die Straße gegangen. Unter dem Motto „Wir haben es satt!" prangerte Attac bei dieser Demons-tration auch die negativen Auswirkungen von Finanzspekulation auf die Ernährungssituation
in vielen Ländern an.

  • Start der Demonstration am Berliner Hauptbahnhof.
  • handle fair. schließt sich dem Attac-Protest an.
  • Gegen Finanzspekulation mit Agrarrohstoffen!
  • Auch wir haben es satt!
  • Der Verbraucher hat die Macht! Handle mit Bedacht!
  • Jung und Alt haben es satt!
  • 22.01.2011: Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor.
  • handle-fair.de. Keine Rendite auf Kosten der Ärmsten.
  • Über 20.000 Teilnehmer – handle fair. mittendrin.
„Ich will es einfach mal krasser auf den Punkt bringen. Wer mit ...“ mehr
Michael Grumptmann Kommentar abgeben mehr Kommentare

Berichterstattung extern (orange)

DER SPIEGEL
Spekulation - Die Ware Hunger
Artikel lesen weitere Artikel